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Displays glühen, Finger wischen – auf einer gewöhnlichen U-Bahn-Fahrt zeigt sich, dass Smartphones und Tablets längst in unserem Leben Fuß gefasst haben. Nicht nur unterwegs, auch zu Hause sorgen die mobilen Buddies für Zeitvertreib: Ab auf die Couch, Fernseher an – während das Programm vor sich hin plätschert, checken wir die Nachrichtenlage. In der Werbepause surfen wir kurz im Online Shop vorbei. Feierabendalltag.
Für jede Alltagssituation gibt es mittlerweile das passende mobile Endgerät. Und immer mehr Deutsche nutzen darauf das mobile Internet. Laut der Mobile Effects 2013-2 Studie von Tomorrow Focus Media gehen fast 40 Prozent der Mobiltelefonbesitzer mit ihren Geräten regelmäßig online. Dieses Nutzungsverhalten beflügelt die digitale Wirtschaft: Werbekampagnen, Content Marketing oder Mobile Shop – werbetreibende Unternehmen haben viele Möglichkeiten, Kunden auf ihre Produkte aufmerksam zu machen und nebenbei ihr Markenimage zu pflegen. Hierbei spielen nicht nur Bilder und Buttons eine Rolle: Mithilfe von gut gestalteten Texten sprechen Firmen gezielt Mobile User an, leiten sie durch ihr Angebot und fordern sie zum Handeln auf.
Damit es mit der mobilen Interaktion klappt, sollten Autoren einige Grundsätze beachten: Read the rest of this entry »
Start des neuen Google Shopping
Nach den Vereinigten Staaten sind seit dem 13. Februar Google Shopping Anzeigen auch in folgenden Ländern kostenpflichtig: Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Japan, Italien, Spanien, den Niederlanden, Tschechien, Brasilien, Australien und der Schweiz. Zudem werden die Anzeigen seitdem standardmäßig in der Google Suche als „bezahlte Anzeige“ dargestellt:
Die Umstellung auf das kostenpflichtige Modell bei Google Shopping wird erst Ende Q2 komplett abgeschlossen sein. Bis dahin setzen sich die Ergebnisse unter Google Shopping aus kostenpflichtigen (PLAs) und kostenlosen (Google Shopping) Einbindungen zusammen. Ab Juli gibt es dann nur noch bezahlte Anzeigen – alle anderen werden nicht mehr gezeigt.
Das aktuelle explido White Paper „Tracking & Mapping – wie Sie Lücken in der Kundenansprache vermeiden“ zeigt am Beispiel der Verbindung des klassischen Customer Journey Mappings mit dem modernen Customer Journey Tracking, wie der gesamte Marketing-Mix entlang der Customer Journey abgebildet werden kann.
Neben dieser visuell strategischen Herangehensweise stehen Agenturen und Werbetreibenden für ihr Offline-/ Online-Marketingcontrolling noch das TV-Tracking auf Basis von Traffic-KPIs und die panel-basierte Beobachtung zur Verfügung.
1. TV-Kontakte in Customer Journey Tracking oder WebAnalytics System
Beim TV-Tracking werden Mediaschaltungen und Tracking-Daten entweder in der Customer Journey Lösung, im WebAnalytics System oder einer externen Plattform zusammengefügt. Aktivitäten, die in einem definierten Zeitraum nach dem TV-Spot registriert werden und über der definierten Baseline liegen, werden als Indikatoren für die Werbewirkung herangezogen. Dabei wird insbesondere auf den Traffic-Anstieg durch Direct und SEA-Brand abgezielt, siehe Abbildung 1. Teilweise wird hierüber hinaus versucht, den individuellen Journeys einen kalkulatorischen TV-Kontakt zuzuschreiben.
Das Verfahren dient insbesondere dem Nachweis einer spontanen Aktivierungsleistung. Erschwerend für die Betrachtung sind die Einflüsse von Reihenfolgeeffekten, d.h. positiven Spillover-Effekten von Spots am Anfang eines Flights auf spätere Ausstrahlungen, eine Vielzahl an Überschneidungen in den Mediaplänen und die Trägheit der Werbewirkung, insbesondere in der Abhängigkeit von der Zielgruppe.
2. Panelbasierter Single-Source Ansatz
Bei diesem Verfahren werden anhand von Zielgruppenvorgaben Probanden rekrutiert, die sich gegen eine Incentivierung eine Applikation, die ihr Online-Browse-, Such-und Werbeverhalten aufzeichnet, installieren. Teilweise besteht auch die Möglichkeit, auf bestehende Panels mit dieser Funktion zurückzugreifen. Über diese Addons werden sämtliche Mediakontakte, Paid-/ Earned und Owned-Media, registriert. Offline Werbekontakte können über Befragungen oder ein separates Gerät, das die konsumierten TV-/Radio-Spots über ein Audio-Matching erkennt, in die Journeys verortet werden. Eine Leistungsbeurteilung erfolgt anhand des resultierenden Multichannel-Uplift, wie in Abbildung 2 dargestellt.
Das Verfahren bietet das lückenloseste Tracking der Customer Journey, inkl. der Möglichkeit von Zielgruppensplits. Dieser hohe Detaillierungsgrad hat jedoch seinen Preis, der sich aus Technik-, Projekt-/Panelmanagement- und Incentivierungskosten zusammensetzt. Aufgrund dieser hohen Kosten und der Panelsterblichkeit ist es eher als strategisches Instrument einsetzbar und schwer in einem kontinuierlichen Tracking überführbar.
3. Kombination aus CJ-Mapping und CJ-Tracking
Dieser Ansatz verbindet das klassische Customer Journey Mapping mit dem CJ-Tracking. Hierbei werden anhand eines geeigneten Kaufentscheidungsmodells sämtliche Maßnahmen des Marketing-Mix den jeweiligen Phasen zugeordnet. Dies erfolgt im ersten Schritt separat für offline und online, unterstützt durch ein Customer Journey Tracking. Durch den Abgleich der online und offline erreichten Zielgruppe wird die Schnittmenge in der Ansprache berechnet und in einem gemeinsamen Bild zusammengefasst. Siehe hierzu den Ablauf in Abbildung 3 von einem getrennten Mapping, über ein Crossmedia Mapping, zu einem Multichannel Tracking im Crossmedia Mapping.
Das Vorgehen bietet eine gute Möglichkeit, die verschiedenen Kontaktpunkte mit dem Kunden zu ordnen und so eine konsistente Ansprache zu gewährleisten. Insbesondere werden Online-, Offline-, und Crossmedia-Zielgruppen in der Planung berücksichtigt. Im Gegensatz zu den anderen Verfahren liefert das Mapping keine festen Performance-Werte für die kurzfristige Offline-/Online-Steuerung. Dies kann durch die Kombination mit dem Customer Journey Tracking zumindest teilweise ausgeglichen werden.
Fazit: Keines der verfügbaren Modelle ist als die goldene Lösung für eine Online-Offline Customer Journey zu bezeichnen. Anforderungen des Werbetreibenden und Stärken/Schwächen der Ansätze sind in einem Entscheidungsprozess zu matchen und ergebnisoffen zu bewerten. Hierzu empfehlen wir einen “Business Requirement Workshop” unter der Leitung eines Dienstleisters wie explido.
Das White Paper zum Thema „Tracking & Mapping – wie Sie Lücken in der Kundenansprache vermeiden“ steht Ihnen kostenlos in unserem Download-Bereich zur Verfügung.
Wow! Wie die Zeit verfliegt. Bereits zum vierten Mal war explido / Yamondo auf der re:publica aka digitales Klassentreffen in Berlin. Vom Klassentreffen kann keine Rede mehr sein. Die Tagesschau berichtet über das größte Treffen der deutschen Internetgemeinde mit 5.000 Besuchern. Recherche würde dem einen oder anderen gut tun, denn die dmexco in Köln hatte letztes Jahr bereits über 22.000 Besucher und sollte deswegen nicht unerwähnt bleiben. Klar das Konzept ist von den beiden Veranstaltungen völlig unterschiedlich, der kleinste gemeinsame Nenner lautet: Internetgemeinde, denn die Historie ist ähnlich!
Wenn wir schon beim kleinsten gemeinsamen Nenner sind und uns der re:publica 13 widmen:
„Die digitale Sau ohne Kompromisse durch Deutschland zu treiben und dabei sich in Details zu verstricken, ohne sich auf einen kleinsten gemeinsamen Nenner zu einigen, um Anderen die Bühne zu übergeben, unsere digitale Zukunft gestalten zu lassen, ist ein Kunststück.“ – so in etwa kann man die Zeit zwischen re:publica 2012 und 2013 beschreiben.
Ernüchterung machte sich breit… Am ersten Abend hat die Keynote zum Großteil die Stimmung des ersten Tages, aber was viel spannender war, auch der zwei darauffolgenden #rp13 Tage wiedergegeben. Das ist auch keinesfalls ein Vorwurf, denn die Selbstreflexion tut gut und eröffnet neue Möglichkeiten, sich auf Strategien zu besinnen, die Wirkung entfalten.
Die diesjährige re:publica hat zumindest diesen Denkanstoss für die Zeit nach der Konferenz und vor der #rp14 transportiert. Auf das Ergebnis kann jeder gespannt sein.
Der Umzug zum ehemaligen Postbahnhof Station Berlin hat sich bewährt. Neben mehr Besuchern, konnten auch mehr Sponsoren akquiriert werden. Dieses Jahr sprechen die Zahlen erneut für re:publica 13:
#rp13 vs. (#rp12)
450 Referenten (350 Referenten)
268 Stunden Programm (200 Stunden Programm)
5.000 Besucher (4.000 Besucher)
Es ist schier eine Herausforderung die richtige Session bzw. sich während den drei Tagen ein individuelles Programm zu recht stricken… 3 Tipps für Interessierte, die aufgrund der Berichterstattungen und der zahlreichen „re:publica 2013 Recaps“ zum ersten Mal vorhaben die #rp14 zu besuchen:
#1
Studiert das Programm und setzt die Priorität auf die Themen, die Euch interessieren, allerdings mit zwei oder drei Sessions, die mit Eurem täglichen Handeln überhaupt nichts zu tun haben, um den Kopf aufzumachen!
#2
Beweist parallel Flexibilität, denn nicht jede Session, die auf dem eigenem Programm feststeht, ist es wert sich auch anzuhören… Falls keine Alternative auf die Schnelle parat, lasst Euch von Eurem Social Media Stream inspirieren, denn in diesem findet sich schnell eine.
#3
Innenhof oder den Affenfelsen nutzen! Selten kommt man auf einer Konferenz so leicht ins Gespräch und trifft tolle Menschen, die Mehrwert für den persönlichen Alltag bieten! Dabei begegnet man auch der einen oder anderen Referentin bzw. Referenten, mit denen man ein Thema ggf. vertiefen kann oder gleich ein Neues findet.
Großes Lob gilt den Netzwerkadministratoren! Während man sich auf der re:publica 2010 aushelfen musste – das hat auch immer vorbildlich funktioniert, schließlich sprechen wir über die Netzgemeinschaft – ist auf der #rp13 den Verantwortlichen ein Meilenstein gelungen und jetzt sollte es keine Konferenz mehr in Deutschland geben, bei der das W-Lan nicht funktioniert. Falls doch, bietet sich an mit dem re:publica Team im Vorfeld Kontakt aufzunehmen, denn wer es schafft größtenteils 5.000 Besucher mit mehr als 6.800 Devices online zu bringen, versteht sein Handwerk und gehört mit Sicherheit zu den 3% Heavy Usern der Telekom… Kleine Bemerkung am Rande: Für alle die es wissen möchten, wie die Marktverteilung der Devices war, hier ein netter Link zum #rp13 Netzwerk.
Bei der re:publica geht es neben ständigem Online-Sein vielmehr um Inhalte! Diese werden jedes Jahr hervorragend aufbereitet. Es gibt nichts, was den Besucher eingrenzt, um den grenzenlosen digitalen Horizont zu entdecken, ob Business & Innovation, Science & Technology, Politics & Society, Research & Education, Culture, Media, re:publica oder re:campaign Sessions. Gerne gehen wir auf paar näher ein:
„Aufruf zum metakulturellen Diskurs“, gehalten von Prof. Dr. Gunter Dueck, war eine fantastische Session in Stage 1. Bereits hier zeichnete es ab, wie eine Diskussion sich entwickeln kann. Diskussionen – kein bisschen Meta:
- Sitzenbleiben abschaffen
- Wissen frei im Internet
- Bedingungsloses Grundeinkommen
- Smartphones in der Schule
- „Jedes Kind ist hochbegabt“ (Hüther)
- Schuluniform
- Wulff und Hoeneß
- Rückkehr zu alten Werten und Disziplin
Diskurs statt Diskussion. Blogger die immer noch denken, dass ihr Blog Millionen verdienen sollte. Das tut es auch, denn der Wert drückt sich nicht unbedingt in einer harten Währung aus. Ernüchterung macht sich auch hier breit, denn viele Themen drehen sich um die Vermarktung eines Blogs aus, die wenigsten verdienen damit Geld. Das wird auch so bleiben, weil vielen die globale Einschätzung fehlt und weil die meisten sich in einem eigenen digitalen Mikrokosmos aufhalten. 66,66% aller neu eingereichten bzw. geschriebenen Wiki-Einträgen werden gelöscht – think about!
Zwei weitere Sessions in Stage 4 waren mehr als spannend. Warum? Weil sie mit Herzblut präsentiert wurden z.B. von Mark Rendeiro und auf persönliche Erfahrungen (Personal Revolutions Along the Nile) zurückgriffen.
Ohne Übertreibungen dafür mit zahlreichen Beispielen (Boom vs. Culture Clash | Understanding online in South East Asia) präsentierte Sascha Funk den Alltag in Südostasien.
Eine weitere Session, die fantastisch aufbereitet worden ist, war die „You Can Turn Off the Public Internet But You Can’t Turn Off the Internet Public“. Einer der spannendsten Fragestellungen der aktuellen Entwicklung des Internets ist: What are we doing? Im Ernst liest sich doch kein privater Nutzer die AGBs großer Netzwerke durch. Nicht weil die Nutzer es nicht wollten, vielmehr weil niemand es mehr versteht. So bitter es klingt, in Deutschland findet die Datenschutzdebatte seit gefühlt mittlerweile Jahrzehnten statt, Bewegung gibt es kaum, außer dass Politiker es mittlerweile schaffen, komplexeste Sachverhalte innerhalb von 57 Sekunden durch zu winken. Auf die Frage im Raum wer denn glaubt, dass seine Daten vor Zugriffen Dritter sicher sind, hat sich sage und schreibe fast (es war sehr dunkel… ;o) niemand gemeldet – Einerseits erschreckend doch anderseits bietet es Chancen für Geschäftsmodelle, die uns jetzt noch nicht mal im Traum einfallen.
Persönlich musste das eigene Programm auch öfters umgeswitcht werden, denn manche Sessions waren unfassbar „hobbylos“… Wobei das auch für die eine oder andere Besucherin oder Besucher wiederum genau andersrum gewesen sein kann. Jeder hat eine persönliche Präferenz und wie anfangs erwähnt, re:publica ist eine der wenigen Konferenzen nicht nur in Deutschland sondern auch weltweit, die ein Gesamtspektrum an Themen abdeckt und wenn jemand der Meinung ist, dass die drei #rp13 Tage nichts waren, kann trotzdem was mitnehmen, nämlich das #rp14 Ticket jemandem anders zu überlassen, der sich sehr glücklich schätzen wird, dabei sein zu können.
Last but not least ist erstaunlich mit welcher geringer Ticketgebühr den Veranstaltern so eine Veranstaltung gelingt, dass sich sogar CEOs von führenden globalen Unternehmen, unabhängig ob Sponsor oder nicht, dafür Zeit nehmen, um in Dialog zu treten. Zugleich war die Bühnenshow ein Hingucker – Vielen Dank an das gesamte re:publica 13 Team und an alle Helfer wie auch Partner/Sponsoren!
Wer gerne die gesamte re:publica 13 nachlesen möchte, darf sich den #rp13 Reader (Tag 1, Tag 2 und Tag 3) nicht entgehen lassen. Wir freuen uns jetzt schon auf die re:publica 2014 und wünschen allen bis dahin eine gute Zeit. In diesem Sinne IN / SIDE / OUT
Weitere Beiträge:
Die Welt – Netzgemeinde kämpft um mehr Aufmerksamkeit
taz. die Tageszeitung – Denkt denn keiner an die Kinder?
Frankfurter Allgemeine – Da sein, wenn entschieden wird
Spiegel – Endlich das Internet retten
Süddeutsche – “Lasst unser Internet in Ruhe, oder wir nehmen Euch die Faxgeräte weg”
Deutsche Welle – Mit storify auf der re:publica 2013
Focus – Vom Blogger zum Netzbewohner: 5000 auf der re:publica
Was sind dynamische Remarketing Anzeigen?
Genau wie die herkömmlichen Remarketing-Anzeigen von Google bestehen auch dynamische Remarketing-Anzeigen hauptsächlich aus Image-Anzeigen mit Produktabbildungen und einer auf die Zielgruppe abgestimmten Werbebotschaft – z.B. „15 % Rabatt für Neukunden“. Anders als herkömmliche Google Remarketing-Anzeigen sind dynamische Remarketing-Anzeigen von Google automatisiert erstellte Image-Anzeigen. In diese werden „dynamisch“ die Produkte eingefügt, die sich der User bei seinem letzten Besuch auf der Website angesehen hat.
Die Schaltung der dynamischen Remarketing-Anzeigen erfolgt nach demselben Prinzip, wie die Schaltung der herkömmlichen Google Remarketing-Anzeigen: Ein User schaut sich ein bestimmtes Produkt auf einer Website an und verlässt die Website ohne Auslösen einer Bestellung oder Anfrage. Surft dieser User im Anschluss auf Partnerseiten des Google Display Netzwerks, bekommt er die Remarketing-Anzeige angezeigt.
Ein Beispiel: Ein User schaut sich auf einer Mode-Website mehrere Jeans von Levi’s® an – ohne zu kaufen. Drei Tage später surft dieser User auf Websites im Google Display Netzwerk und bekommt die Anzeige dieses Mode-Shops mit einem Angebot von denselben Jeanshosen gezeigt. Darüber hinaus ist es möglich zusätzliche Anreize zum Kauf zu schaffen, indem die Bestellkonditionen verbessert werden. z.B. die angesehenen Artikel werden versandkostenfrei angeboten.

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Bereits zum dritten Mal fand gestern die AllFacebook Marketing Conference in München statt. Diese Konferenz hat nicht nur einen speziellen Social Media Bezug, sondern es geht um DAS soziale Netzwerk schlechthin – FACEBOOK.
Die AllFacebook Marketing Conference hat mit vielen hochkarätigen Referenten gelockt u.a. Facebook, Lufthansa Cargo, O2 oder auch eBay und daher war ich gestern gespannt auf viele interessante Best Practices und auch neuen Input zum Thema Facebook.
Exemplarisch will ich im Folgenden meine Highlights kurz zusammenfassen:
Im Zuge eines Relaunches hat Google sein Reporting zum Multichannel-Tracking um neue Features erweitert. Die neuen Reports sollen dem Werbetreibenden dabei helfen, die Customer Journey besser zu verstehen und sichere Entscheidungen zu treffen. Google drückt es folgendermaßen aus:
“For marketers, it’s always a crucial challenge to design campaigns that deliver the right message at the right moment in a customer’s journey to purchase. We hope these benchmarks will provide useful insights about the journey and help you put your business into context.”
Das neue Interactive Tool soll den Werbetreibenden in die Lage versetzen das online Kaufverhalten seiner Kunden noch detaillierter als mit bisherigen Ansätzen zu analysieren und mehr Transparenz in die Wirkungszusammenhänge innerhalb des Kampagnen-Mixes bringen.
Es beruht auf einem 4-stufigen Kaufentscheidungsprozess der den Weg eines Kunden vom ersten Kontakt mit einem Werbemittel bis zur Conversion abbildet und ist hiermit vergleichbar mit dem 4-Phasenmodell hinter der explido Customer Journey Lösung, dem ActionAllocator. Abbildung 1 zeigt das ähnliche Grundgerüst, im oberen Bild die Logik der neuen Google Lösung und darunter der Kaufentscheidungsprozess hinter dem ActionAllocator. Beide Ansätze beruhen auf dem AIDA-Modell aus der Werbewirkungsforschung.
Vereinfacht ausgedrückt, versucht klassisches SEO auf Keywords mit hohem Suchvolumen zu optimieren, um davon möglichst viel Traffic auf die eigene Seite zu holen und im besten Fall noch entsprechende Conversions zu erzielen. Dieser Ansatz ist sozusagen alleine darauf ausgerichtet, was in der Onlinewelt schon vorhanden ist. Man versucht Besucherströme anzuzapfen, welche ohnehin schon da sind. Man nimmt die Onlinewelt, wie sie ist.
Diese Herangehensweise ist sinnvoll und wird es auch in Zukunft sein. Nimmt man in den Blick, dass Suchvolumina keine festgeschriebenen Größen sind, sondern Resultat von Interessen und Trends, welche wiederum beeinflussbar sind, dann eröffnet sich einem die Möglichkeit, sich selbst den entscheidenden Pass zuzuspielen. Deshalb sollte man sich nicht nur damit auseinandersetzen, wonach bereits gesucht wird, sondern sich auch Gedanken dazu machen, wie man neue Suchen initiiert.
In 2011 companies spent £4.78bn on all forms of internet advertising , with 14.4% year-on-year growth the biggest surge since 2007. The strong growth was partly due to a rise in advertising on mobile devices and tablets, which rose 157% to £203m last year. The UK is now the world’s third-largest market for mobile advertising. Online video advertising doubled year-on-year to £109m as online on-demand TV services increased in popularity.











