Die re:publica ist immer noch anders. Sie ist zwar ein Stück weit bekannter und damit erwachsener geworden. Aber sie hat immer noch dieselbe Ausstrahlung auf ihre Teilnehmer wie in den vergangenen Jahren. Die als Blogger-Treffen oder “Internet-Aktivisten-Treffen” bezeichnete Konferenz, ist eigentlich gar keine. Viel besser passt auf die re:publica der Name digitales Festival. Auf dem die Themen Urheberrecht und Meinungsfreiheit eine zentrale Rolle spielen.

Reale und virtuelle Umgebung der re:publica 2012

Die re:publica fand 2012 in einer neuen Location, dem ehemaligen Postbahnhof Station Berlin statt. Der Friedrichstadtpalast hat der Veranstaltung in den letzten Jahren zwar jede Menge Charme verliehen, hätte aber spätestens in diesem Jahr den Rahmen gesprengt. 2012 wurden knapp 4.000 Besucher erwartet. Die Station Berlin steht seinem Vorgänger in Sachen Ausstrahlung ebenfalls in nichts nach. Die Zahlen der re:publica 2012 sprechen für sich: 350 Referenten aus 30 Ländern, 20.000 Quadratmeter, 200 Stunden Programm, 8 Bühnen.

Anhand der Online Aktivitäten rund um die re:publica 2012 lässt sich deutlich auch die virtuelle Größe und Einflussstärke des Events ablesen. Sie hat in drei Tagen einen enormen Buzz im Social Web erzeugt.

Allein in den ersten zwei Tagen wurden 30.000 Posts der re:publica zugeordnet. Dabei lief 97 % der Konversation über Twitter. Kurz: am Hashtag #rp12 kam man dieser Tage nur schwer vorbei.

Radian6 hat hierzu einige schöne Infografiken bereit gestellt:

Vergleicht man die Erwähnungen der Speaker im Netz, so lässt sich ablesen, dass die Vorträge von Eben Moglen, Sascha Lobo, Markus Beckedahl und Fadi Salem am häufigsten genannt wurden:

Die tag cloud von Meltwater Buzz zeigt, dass die Schlagwörter “Sascha Lobo”, “WLAN”, “Udo Vetter” und “Bier” hoch im Kurs bei den Twitterern standen.

re:publica 2012 – Freies Denken braucht Freie Medien

Der Eröffnungsvortrag von Eben Moglen mit den Titel “Why Freedom of Thought Requires Free Media and Why Free Media Require Free Technology” gilt jetzt schon als absolutes Highlight der Konferenz. Mit seinen düsteren Zukunftswarnungen vor der totalen Überwachung des Menschen im Internet durch Google, Facebook und Co. zeichnet er nicht gerade ein optimistisches Bild der digitalen Technologie. Der einzige Ausweg besteht in frei zugänglicher Software und Netzwerken, die nicht der Kontrolle von Staaten und Konzernen unterliegen: “too many people hoped and dreamed for what we can still make possible. We must not fail.”

re:publica 2012 – Eingeflauscht

Sascha Lobos Überraschungsvortrag zum “Stand des Internets” bildete den grandiosen Abschluss des ersten re:publica Tages. Darin stellte er 3.5 Thesen vor:

  • These 1: Das Urheberrecht interessiert deine Mutter nicht!
  • These 2: Wir müssen einen Weg finden, dauerhaft mit den 30 Millionen Nichtinternetnutzern klarzukommen.
  • These 3: Wir brauchen neue Narrative. Und sie müssen von euch kommen.
  • These 3.5: 2012 wird für das Internet das Jahr VOR dem entscheidenden Jahr.

Der gesamte Vortrag kann auf Spiegel Online angesehen werden.

re:publica 2012 – Information still wants to be free

In ihrem Vortrag “Social Media and the Arab Uprisings” geben Fadi Salem und Zeynep Tufekci einen Einblick in die Rolle von Social Media während und nach dem Arabischen Frühling. In erster Linie wurde Twitter dabei genutzt, um live über die Demonstrationen zu berichten. Facebook diente zum Austausch und zur Organisation der Demonstranten. Die Menschen nutzen Social Media seitdem viel mehr zu politischer Interaktion als zum privaten Austausch. Dabei betonen die Referenten ausdrücklich, dass durch Social Media keine Parallelwelt, sondern eine neue Form der Öffentlichkeit entsteht, die auch Gefahren birgt, weil sie sich kaum kontrollieren lässt.

re:publica 2012 – The more you share the more you gain

In seinem Vortrag “How Sharism is unleashing liberty” berichtet Isaac Mao als einer der bekanntesten chinesischen Blogger vom “Sharism economy model”: Er fordert dazu auf, Ideen zu teilen und Informationen in Handlungen zu verwandeln. Er stellt provokante Fragen wie: Was wäre passiert, wenn Bin Laden vor seinem Angriff die Twitter Timeline gesehen hätte? und möchte damit auch das gefährliche Potential von Sharism aufzeigen. Soziale Netzwerke sind allerdings immer ein Teil der menschliche Natur, weil Teilen ein natürliches Bedürfnis des Menschen ist: “Only sharing can make the world change.”

re:publica 2012 – Joining the Conversation

Ein weiteres Highlight war die Anwesenheit von Katie Stanton , Vice President of Market Development bei Twitter. Sie gab Einblicke zu den Plänen von Twitter außerhalb der USA und speziell zur Büroeröffnung in Berlin: “We choose Berlin because Twitter wants to break walls.”

Zudem zeigte sie viele Infografiken, wie deutsche Politiker Twitter mittlerweile nutzen (weltweit sind es insgesamt 38 Staatsoberhäupter) und wie sehr sich große Sportereignisse die Twitternutzung beeinflussen: “Twitter is event driven”. Auch interessant, dass zum Beispiel FoxNews in den USA zu den Vorwahlen der Republikaner die Nutzer auf Twitter entscheiden konnten, ob der Kandidat auf eine Frage wirklich antwortet (#answer) oder ausweicht (#dodge).

re:publica 2012 – Social Media in der Bundesregierung

Das Interview mit Steffen Seibert, Regierungssprecher @regsprecher der Bundesregierung war definitiv ein inhaltliches Highlight. Offen gab er zu, mit der Twitternutzung keine klare Strategie zu verfolgen. Immerhin sollte man aber “in Sachen Modernität nicht hinter dem Vatikan zurückstehen.” Anfänglich hatte er unterschätzt, wie viel Freude ein eigener Twitter Kanal macht. Aber auch überschätzt, wie viel Zeit es kostet. Mittlerweile hält er selbst Twitterviews ab, in denen ihm User über Twitter Fragen zu aktuellen politischen Themen stellen können. Mit einem offenen und unterhaltsamen Dialog gewann der re:publica Gast die volle Sympathie des #rp12 Publikums.

Fazit: re:publica 2012 – ein digitales Festival

Die re:publica war, ist und bleibt eine der spannendsten und vielfältigsten Veranstaltungen zum Thema Internet in Deutschland. Sie ist weiterhin ein Tummelplatz für Vordenker, Querdenker, Netzaktivisten, Blogger und alle anderen Mitglieder der digitalen Gesellschaft. Auch in diesem Jahr haben es die Veranstalter Spreeblick und newthinking communications geschafft, drei Tage mit einem grandiosen Programm zu einem Highlight im Netz-Event-Jahr 2012 zu machen.

Weitere Recaps zur re:publica 2012 gibt es unter anderem bei:

seonaut.com

livingthefuture.de

leichtscharf.de

wearesocial.de

zeit.de

gruenderszene.de

Grey

t3n

Journelle

The Search Engine Strategies London is the leading European conference & expo. You can learn how to optimize your website for the most efficient crawling and indexing. Also how to use keyword analysis to discover top converting words and phrases for optimum conversion. This year one of the highlights was the Meet the Experts: Round Table Forum where attendees could learn, network and share information with their peers and leading industry specialists.

The SES London  (like any other Search Engine Strategies Conferences e.g. the SES New York) was fully packed with interesting sessions. The most attendees were from Europe so it was great to network with experts from different countries and speaking about the main topics or which the experts think they are.

The second highlight was definitely the discussion about Pinterest and how it could not only has an impact to your Social Media Marketing but as well for your Search Engine Optimization strategy.

Avinash Kaushik‘s (Digital Marketing Evangelist, Google) keynote was amazing. He spoke about „Business Optimization in a Digital Age“ and he gave great insights how to rethink measuring. Analytics is much more then counting only page impressions, clicks or views. Ask your self on which side you are:

Super Lame or Super Awesome

Clicks or Loyalty, Recency

Page Views or Conversion Rate

Visits or Days & Visits to…

Video Views or Unaided Brand Recall

„Touches“ or Share of Shelf

Emails Sent or Economic Value

# of Press Reports or Task Completion Rate

By the way if you always wanted to know what „HITS“ mean take a closer look at the picture…

…Avinash spoke about Multi-Channel Portfolio Optimization and showed great examples. All SES presentations are available for download which is simply amazing to review the ideas and try them out. All in all this was the forth SES highlight.

Why and who should attend the SES conferences is perfectly explained by Mike Grehan within a 6.05 minutes interview.

Also worth to see: The interviews from Angie Shottmuller (Founder Speaker Strategist at Interactive Artisan and SEW contributor), Marcus Tober (CTO at Searchmetrics), Andy Betts (Digital Marketing Strategist and Search Engine Watch Contributor), Chris Boggs (President of SEMPO and Director of Search and Media at Rosetta) and Ajay Syal (Sales and Marketing Director at Broadplace.com) who attended the SES London the first time.

It is impossible to attend each single session at the SES if you attend the conference by one person so it is necessary to make a plan before attending the conference. One good way is to download the SES London app e.g. for your iPhone or iPad.

I would like to mention couple of sessions as the fifth highlight. „Site Redesign? Don’t Forget SEO Migration!“ was very interesting. Responsible company representatives know how difficult it is to manage a redesign project. During this session the speakers explained the „Standard SEO model“ and the „Customer Optimization Model“ and everyone who was already involved in a redesign project from the Search Engine Optimization perspective of know – No SEO migration is perfect!

Another great session was the „Information Architecture for the Modern Website“. We all know how to develop sites to be search friendly but how do we architect sites for the rapidly evolving cross-media challenges of social media, real-time and user-generated content as it is mentioned in the description of the SES session. In times of many start-ups which are offering inspiring ideas to solve the daily „online“ user needs and which are by the way very welcomed by the users (e.g. pinterest) and who are using the services with their friends – website owners simply cannot ignore them to not implementing the new services in their website! Therefore this session was very interesting. The need for speed…

…presented during the „Why Content Strategy Is Crucial for Social Search“ session was excellent and it looks like that Social Media fills the space once dominated by news.

The sixth highlight after two long second conference and expo days was the invitation from Linkdex & SEO Chicks where all attendees came together at the Old Monk Exchange to join the SES networking party. Everybody had a good time and one of the most shared Search Engine Strategies pictures of the day was this one:

Back again to the sessions. „Search on Mobile Devices: The Next Frontier“ was brilliant. Good points were mentioned how to optimize your SEA campaigns for mobile devices by Sri Sharma. You can e.g. separate within your Google AdWords campaign which devices you would like to show your ad and much more than that. If you are a telecommunication company you can chose the other telecommunication networks where your ad will be displayed. That make sense just in case you would like to offer special offers for people who would like to change the network provider. Another good example was for pizza delivery services. Rethink your process and analyze your website traffic when your customers are ordering a pizza. Within that time you can make a special deal: „100% delivery within the next 15 minutes!“ Advertise when your customers are hungry!

„Developing an Integrated Mobile Marketing Strategy“ was excellent. Angie Shottmuller gave a complete overview how your mobile strategy can work out within your online marketing mix. She recommended tools and spoke when does it make sense to build an app and when a mobile website is much better than that. Even if you didn‘t attend the SES London you can download the presentation here.

The seventh highlight is definitely the atmosphere at the Search Engines Strategies conference & expo which you cannot transport to the web. You have to attend it to feel it. You can talk to so many people – attendees and speakers! Big compliment for the entire SES crew for realizing such kind of event!

The eighth SES highlight are the free presentations which you can find all over the web provided by speakers who share them on their corporate sites, blogs, tweets or facebook messages or within their slideshare channels. To mention three:

@jslipko tweeted „View my presentation from #seslondon on Understanding User Behaviour and Increasing Site „Stickiness“ http://t.co/FVXhvXkm #seo #conversion

or

@aschottmuller tweeted „MOBILE: Developing an Integrated Mobile Marketing Strategy http://t.co/1xZSGl7o – My presentation from #SESLondon

or

The presentation mentioned within the fifth highlight presented by our Yamondo partner net media planet where the Papa John‘s profit per pound spent increased by 139%!

The ninth highlight are the recaps which deals with other sessions and give you a good overview from the entire Search Engine Strategies conference and expo in London:

The last but not least tenth highlight is all about YOU because you spent your time reading this SES London recap. I hope it helped you in some kind of way and you enjoyed it.

Thank you!

Am 25.04. fand in Berlin der zanox Expert Day mit über 200 Gästen und Teilnehmern statt. Die Veranstaltung fand vor der außergewöhnlichen Kulissse des Umspannwerkes Berlin-Kreuzberg statt und stand unter dem Motto “Meet & Match”.

Als Keynote präsentierten die beiden A4U-Vertreter Matthew Wood und Chris Johnson einen spannenden Rückblick auf die Entwicklungen des Affiliate-Marketings in den vergangenen Jahren, sowie einen Ausblick in die Performance-Marketing-Themen des Jahres 2015.

Parallel zu den Vorträgen fand zudem speziell der Zanox Agency Event mit den führenden Agenturen im Affiliate-Marketing statt.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen wurde man von Rikschas in Europas höchste Indoor Elektro-Cartbahn gefahren.

Dort fand dann das erste Agency Cartrace statt, welches alle Agenturen zu Höchstleistungen anspornte :-) explido wurde dabei immerhin 1. in der Gruppe D :-)

Den ersten Platz in der Gesamtwertung gewann blue Summit aus München. Gratulation an dieser Stelle.

Zum Abschluss des Tages fand dann in Clärchens Ballhaus – einem der ältesten Ballhäuser Berlins mit einer 99-jährigen Geschichte – die große Networking-Party statt.

Bei Dinner und guter Musik konnte man viele Szene-Gespräche über aktuelle Trends und Entwicklungen führen und vertiefen.

explido bedankt sich an dieser Stelle nochmals herzlich für die Einladung und den tollen Zanox-Event, der wieder einmal ein Highlight war.

Google wird ab Mitte Mai die Auslösung der Anzeigen auf Phrase- (passende Wortgruppe) und Exact-Keywords (genau passend) mit „nahen Varianten“ erweitern.

 

  • Was versteht man unter  „nahen Varianten“?

Mit nahen Varianten werden auch Suchbegriffe mit fehlerhafter Schreibweise (z.B. Tippfehler), Singular- oder Plural-Formen des Keywords, Akronyme, Wortstämme, Abkürzungen und Akzente berücksichtigt.

Durch die Ergänzung der beiden Matching-Optionen mit nahen Varianten können auch potenzielle Kunden erreicht werden, die nicht genau nach ihren eingebuchten Keywords suchen, deren Suchanfragen jedoch genauso relevant sind. Insgesamt können Phrase- und Exact-Keywords mit nahen Varianten um ca. 3% mehr relevante Impressionen und Klicks erzielen.

 

  • Wird das Matching bei einem sorgfältig erstellten Keyword-Portfolio durcheinander gebracht?

Wir können uns vorstellen, dass in einer Anzeigengruppe, in der das gegebene Keyword sowohl in Singular- als auch in Plural-Form eingebucht ist, die Suchanfrage dem Keyword mit dem höheren Qualitätsfaktor zugeordnet wird. Dieses Phänomen haben wir bereits bei weitgehend passenden (Broad-) Keywords beobachtet, bei denen der Zuordnung auch ein größerer Spielraum gewährt wird. Es ist aber nicht unbedingt ein negativer Effekt, denn in diesem Fall würde der Klick dem Keyword mit dem höheren Qualitätsfaktor und niedrigerem CPC angerechnet.

 

  • Wo liegt noch der Unterschied zwischen dem neuen Match-Type Broad Match Modifier und Phrase (passende Wortgruppe) mit nahen Varianten?

Beide Übereinstimmungstypen berücksichtigen falsche Schreibweisen und Singular- oder Pluralformen. Der wesentliche Unterschied besteht allein darin, dass beim Broad Match Modifier (während einer Suchanfrage)  auch Wörter zwischen den mehrteiligen Keywords/Keyword-Kombinationen stehen können oder die Reihenfolge der Keywords vertauscht werden dürfen, was bei der passenden Wortgruppe mit nahen Varianten weiterhin nicht passieren kann.

 

  • Bei eingebuchten Tippfehler-Keywords besteht oft das Problem, dass das Keyword einen schlechten Qualitätsfaktor hat oder wegen zu geringem Suchvolumen keine Anzeigenschaltung auslöst. Wenn ab sofort auch Tippfehler berücksichtigt werden,  wie wird sich dies auf den Qualitätsfaktor und den Klickpreis auswirken?

Laut Google werden der Qualitätsfaktor und die Gebotsschätzung für die erste Seite nicht anhand der nahen Varianten ermittelt. Nur das genaue Keyword wird in diese Faktoren einbezogen.  Suchbegriffe, die als „nahe Varianten“ identifiziert werden, werden nicht in den Qualitätsfaktor und in die Gebotsschätzung einfließen.

 

  • Wird es nötig sein die ausschließenden Begriffe zu erweitern?

Es ist durchaus empfehlenswert nach der Umstellung die Suchbegriffe genau zu analysieren, um eventuell neue Ausschlussbegriffe zu identifizieren und zu ergänzen.

 

Wichtige Hinweise zu den Kampagneneinstellungen:

  • Man kann selbst bestimmen, ob die nahen Varianten berücksichtigt werden sollen oder nicht. Nach der Umstellung im Mai wird das Matching für Phrase und Exact mit den nahen Varianten voreingestellt sein. Möchte man die nahen Varianten für eine bestimmte Kampagne ausschließen, muss man dies bei den Kampagneneinstellungen unter „Erweiterte Einstellungen“ manuell vornehmen.


  • Man kann bei den Kampagneneinstellungen nur die Phrase-Keywords und die Exact-Keywords zusammen für die nahen Varianten einschränken. Eine Einschränkung bewirkt, dass die erweiterte Form der Auslieferung für beide Matching-Typen ausgeschlossen wird. Eine Separierung ist daher nicht möglich.

Nun sind wir gespannt auf die neuen relevanten Suchbegriffe inklusive witziger Tippfehler!

 

SEO Potenzialabschätzung- Campixx 2012

Gerade in unserem Agenturalltag begegnen uns immer wieder Kundenanfragen, wie sich z.B. die SEO Maßnahmen auswirken werden und in welchem Zeitraum man mit ersten sichtbaren Ergebnissen rechnen kann. Oder auch mit welchem Trafficzuwachs in einem Jahr gerechnet werden kann? Denn oft sind technische Umsetzungen für die SEO Optimierungen kostenintensiv, sodass sich Kunden zu Recht die Frage stellen, ob das investierte Budget sich auch rentieren wird.

In einigen Fällen besteht unsere Aufgabe darin gemeinsam mit unseren Kundenansprechpartnern deren Geschäftsführung davon zu überzeugen, welches Potenzial SEO birgt und dass sich SEO durchaus mit anderen Performance Kanälen vergleichen lässt.

Deshalb beschäftigen wir uns bereits seit einiger Zeit mit der Frage, ob SEO Potenzialprognosen, wie viele es vielleicht sehen, lediglich einem Blick in die Glaskugel gleichen oder ob doch fundierte Potenzialabschätzungen möglich sind, die auf relevanten Faktoren beruhen. Read the rest of this entry »

Nicht nur einzelne User begeistern sich für Pinterest, sondern auch Unternehemen. Insbesondere die Reisebranche ist auf Pinterest sehr aktiv. Immer mehr Hotels, Fluggesellschaften und Destinationen entdecken die Vorteile, Pinterest in ihre Social Media-Präsenz zu integrieren. Einen Account zu haben reicht allerdings nicht aus. Die folgenden Best Practice Beispiele zeigen, wie Unternehmen mit ihren Bildern und Aktionen die User dazu begeistern können, die eingestellten Inhalte zu teilen.

Kotex

Die Firma Kotex hat es mit ihrer „Women´s Inspiration Day“-Kampagne geschafft, Pinterest für die Steigerung des Bekanntheitsgrades der Marke effizient zu nutzen. Bei dieser Kampagne wurden 50 Frauen auf Pinterest ausgewählt, die sehr ansprechende Pins auf ihrem Board gepostet hatten. Anhand dieser Pins, die die Interessen der Frauen widerspiegeln, wurden persönliche Geschenke zusammengestellt und dann per Post Überraschungspakete an die 50 Kandidatinnen verschickt. Das Ziel dieser Aktion war, dass die Frauen ein Foto des Geschenks in einem ihrer Pinterest Boards veröffentlichen. Da Pinterest mit anderen Accounts wie Facebook und Twitter und mittels Plugins auf Plattformen wie Instagram verknüpft ist, hat sich diese Aktion von Kotex schnell verbreitet.

Finnair

Finnair (217 Pins und 144 Follower) hat einen Account mit 16 unterschiedlichen Themen-Boards, wie z.B Finnair Destinations, Helsinki the Cool Capital oder Travel inspiration unterteilt.  Mit einem Klick auf die kleine Weltkugel unterhalb der Beschreibung, gelangt der User direkt auf die Webseite von Finnair.

Finnair machte bereits am 26. Januar mit der Aktion „Finnair goes Bollywood“ auf sich aufmerksam. An diesem Tag im Januar überraschte die Crew ihre Fluggäste auf dem Flug von Helsinki nach Delhi mit einer Bollywood Performence. Der Anlass für die Performance war der Tag der Republik, der indische Nationalfeiertag. Dieses Video hat sich ziemlich schnell im Netz verbreitet und wurde bisher 4.361.327 Mal angesehen (Stand 14.02.2012). Es bleibt spannend, was sich Finnair als Nächstes einfallen lässt.

 

Tourism Australia

Der Account von Tourism Australia (863 Pins, 22 Likes und 529 Follower) gliedert sich in einzelne Regionen und Themen, wie z.B. Famous Aussie Actors, Events, Weddings & Honeymoons and Aussie Birds und Wombats. Verknüpft ist dieser Account mit der Fanpage und dem Twitter-Kanal von Tourism Australia.

Hotel Indigo

Bei dem Account der Hotelkette Indigo (245 Pins, 61 Likes und 103 Follower) stehen die „neighborhoods“ einiger Hotelstandorte im Vordergrund. Zusätzlich gibt es ein Board, das den schönen Titel „Hotel Indigo through the eyes of our guests“ trägt. Dieser wird mit einem netten Text „There’s little we like more than seeing Hotel Indigo pictured by you: this is our “thank-you” board to all of our guest” untermauert. Verknüpft ist dieser Account mir der Webseite und mit dem Twitter Kanal der Hotelkette.

Hotel Indigo through the eyes of our guests

Viele Hotels und Buchungsportale sind mittlerweile auf Pinterest vertreten, hier ist eine Liste mit weiteren Accounts:

http://pinterest.com/bestwesternde/

http://pinterest.com/holidayinn/

http://pinterest.com/design_hotels/

http://pinterest.com/berlinerhotel/

http://pinterest.com/homeaway/

http://pinterest.com/hostelworld/

Fazit

Die oben aufgeführten Best Practice Beispiele machen deutlich, dass Pinterest den Nerv der Generation 2.0 trifft. Mittels der Verknüpfung des eigenen Pinterest Accounts mit Facebook oder Twitter sowie eine Reihe von Browser-Add-ons wird dem User das Teilen von Bildern erleichtert.
Die User gehen dabei ein gewisses Risiko ein, urheberrechtlich geschützte Inhalte zu teilen. Als Webseitenbetreiber gibt es verschieden Varianten mittels Tracking die Verbreitung geschützter Inhalte zu checken. Unternehmen können auf Pinterest selbst herausfinden (http://pinterest.com/source/URL), ob Inhalte der eigenen Webseite gepinnt wurden.

Falls ihr euch dem Hype um Pinterest nicht entziehen könnt und selbst einen eigenen Account einrichten möchtet, findet ihr hier hilfreiche Informationen:
„Pinterest: Grundlagen Know-How“.

 

 

 


1/10: This blog entry is the beginning of a set of 10 blog articles, which we are going to publish due to our ten-year company anniversary: Each of our departments will write a small article
about their online marketing channel – starting off with a
whitepaper from our Affiliate Marketing Department:

The whitepaper “Affiliate Marketing: Starting an affiliate program abroad” is a free download, so we would be pleased if we could get a tweet on that. Simply click the download button and post the precasted tweet, which will be shown on the next page. As a reward, you will get the whitepaper for free!

>> Download the Affiliate Whitepaper

 

Doing affiliate marketing abroad is like competing in sports outside your home stadium’s comfort zone. It’s essentially the same game but the surroundings are different. You might not know the referee and the fans will behave differently from what you are used to. The hosting team always enjoys the home advantage. So what are the main things you should think about as an advertiser starting an affiliate program abroad?

1. The Online Shop

Ideally, your shop isn’t a newbie and being brand conscious certainly helps. Additionally, it is crucial that the shop is in the country’s main language(s), delivery shouldn’t take too long compared to the competition and the shop should offer the region’s most common payment methods

2. Choosing Network(s)

Both you and the network have choosing to do: You are looking for the right affiliate portfolio, they are looking for a truly suitable company to enhance their affiliate network. Send your enquiries to at least 3 networks and feel free to ask for a 6 month forecast on your program’s performance. A way to find relevant networks is to map out the competition and see where they run their affiliate marketing. In some countries it is quite common to work with more than one network, in others not so much. You will probably get a feeling for that when learning about your competitors and in which networks they are.

3. Working with Your Network(s)

If you opt for more than one network let them know and launch the programs at the same time. It guarantees a fair competition between them and makes it easier for you to evaluate which affiliate network really pays off for your company.

As always, the terms of agreement should be read carefully. Pay extra attention to the termination process, sale validation, start date and network commission.

The network commission is between 20-30% on average or as a part of the revenue.  It can be calculated on top of the affiliate commission, in a 70/30 model or as a part of the revenue.

4. Affiliates

The network might help you searching for affiliates, yet make sure you do your homework: If the network has an open affiliate portfolio you should use it to the max. There is research on what affiliates prefer and what they appreciate from an advertiser. Learning about it will help your successful launch abroad.

5. Affiliate Commission and Incentives

In some countries it is very common to have different commissions depending on the publisher model. Cashback and voucher sites usually receive less commission than content sites. Just research closely what exactly will fit your program.

When offering an affiliate promotion it is important to know what your partners prefer. Do the affiliates in the Netherlands prefer a sales rally or a higher commission for a limited time?

6. Media Ads

The networks will usually let you know what size your banners should be, if a link generator is possible or necessary and so on. Some publisher models also require specific banner sizes, e.g. e-mail marketers. If this is an affiliate group you would like to work with pay attention to creating the right banner sizes for them.

7. The Country and Its Customs

Be in time and be local! Getting to know how locals tick is the key to successful advertising. When are shopping peaks? Not everywhere is Christmas associated with huge shopping sprees and Midsommar or Queen’s Day celebrated. As a starting point make sure you know the region’s celebrations and public holidays.

Tanzbär

8. Language

Present program descriptions in the local language just like promotion newsletters. If at all possible, have your affiliate manager respond to affiliates’ mails in their own language. Not only does it help to avoid misunderstandings: It shows your affiliates that you are not planning to offer an English program in Italy but an Italian program in Italy.

9. Meeting Points

Even if you don’t have the opportunity to meet the affiliates personally, you can still follow their tracks: Are they active in forums and blogs? In case they have offline meetings, try to attend some. Networks sometimes arrange different workshops or events where advertisers meet affiliates – well-worth visiting!

10. Take Your Time!

As we have seen, research is key for an international start-up and takes time. Avoid the typical pitfalls like a program description in the wrong language or a poorly translated one. Make sure you are ready, well-prepared, and in tip top shape when you enter a foreign market for a great and trust-worthy first impression.

Good luck and don’t forget: In sports the guest team also wins. Just make sure to study the market, the competition and their strategy – and prepare accordingly!

Would you like to know more?

Download the whitepaper “Starting an affiliate program abroad” here.

Feel free to contact us at affiliate.international@explido.de for any questions regarding international affiliate marketing!

Author: Andrea Sarmiento, International affiliate manager

 

 

 

Am 27. und 28. März fand die diesjährige  Search Marketing Expo (SMX) im Hilton Munich Park Hotel statt. Mit zahlreichen, zum Teil internationalen Referenten und einem breiten Spektrum an Themen aus dem Bereich des Suchmaschinenmarketings konnte die Veranstaltung auch 2012 überzeugen.

 

 

Die Keynote

Den Anfang machte der CEO und Co-Founder von SEOmoz Rand Fishkin. In seiner Keynote „How SEO Blinded Me, Then Opened My Eyes“ sprach er über die stetigen Veränderungen im Suchergebnis weg von reinen Textergebnissen hin zu personalisierten Suchergebnissen inklusive Universal Search und Rich Snippets. Auch die Macht der Marke und der Einfluss von Social Media standen im Fokus seiner Präsentation. Sein Fazit: Suchmaschinenoptimierung in ihrer bisherigen Form ist nicht länger ausreichend, sondern stellt lediglich einen Marketing Channel von vielen dar. Dies ist für alle SEOs eine neue Herausforderung und erfordert eine neue strategische Ausrichtung. Die komplette Keynote von Rand Fishkin finden Sie hier.

 

Der Ballsaal mit 800 Teilnehmern

 

Die Panels

Nach dieser spannenden Keynote hatten die Besucher der SMX die sprichwörtliche Qual der Wahl. In vier parallel laufenden Tracks wurden die Themen SEO, SEA und Social unter verschiedenen Schwierigkeitsgraden beleuchtet. Nachfolgend einige Auszüge der Sessions und deren Learnings:

Im Panel „Google Maps & Local Search – State of the Art und kommende Trends“ referierte Mike Blumenthal darüber, wie eine erfolgreiche lokale Optimierung aktuell in den USA aussieht und welche Faktoren eine Rolle spielen. Dabei ging er unter anderem darauf ein, dass eine gute Keywordrecherche auch für Local Search die Basis bildet. Zudem betonte er, dass es wichtig ist, sich an die von Google vorgegebenen Guidelines zu halten. Gut gewählte Kategorien, eine gute Unternehmensbeschreibung sowie Bewertungen sind nur einige der von ihm genannten Aspekte, die für die Local Search relevant sind.

Dass Social Signals in den USA und UK bereits eine enorm wichtige Rolle spielen und die Suchergebnisse beeinflussen ist längst kein Geheimnis mehr. Doch wie sieht es in Europa aus? Diese Frage kam immer wieder in verschiedenen Sessions auf. Eine verlässliche Antwort hat zu diesem Zeitpunkt noch keiner. Searchmetrics brachte kürzlich eine Studie mit dem Ergebnis heraus, dass Seiten, die häufig geliked, geshared oder getwittert wurden, gute Rankings aufweisen. Allerdings betonte Marcus Tober in seinem Slot, dass Kausalität und Korrelation in diesem Zusammenhang nicht verwechselt werden dürfen.

Auch in diesem Jahr gab es wieder den berühmten Webmasters on the Roof All-Star Panel. Diesmal mit dabei: Marcus Tandler, Rand Fishkin, Will Critchlow, Jens Fauldrath und Wil Reynolds. Hier wurden diverse Themen, die die Szene im Moment bewegen, noch einmal aufgerollt und diskutiert. Im Fokus standen dabei natürlich Google+, das Panda Update sowie die Abstrafungen von Linknetzwerken. Die Show wurde live übertragen und ist auch als Podcast verfügbar.

Dr. Karl Blanks zeigte beeindruckende Gewinnstrategien und die wichtigsten Key Performance Indicators für alle Suchmarketers auf. Er ging näher auf seine bevorzugten KPIs wie Sichtbarkeitsindex, Bouncerate auf Landing Pages oder Assist Conversions ein und beleuchtete deren Aussagen. Sie sollen helfen, den Überblick in der großen Datenflut zu bewahren. Der Conversion Rate Experte ermutigte die Teilnehmer zur Entwicklung eigener, bedeutungsvoller KPIs, die ihre Gewinnstrategien am besten unterstützen. Die Herausforderung, die aussagekräftigsten Daten für das eigene Unternehmen zu finden, beschäftigte auch die Experten von Google Analytics. Timo Aden zeigte live Best Practices in seinem eigenen Analytics Konto. Heutzutage sind den Auswertungen kaum mehr Grenzen gesetzt. Er zeigte Reportingmöglichkeiten, die wahre Schätze verbergen und große Aha-Effekte bringen.

Wenn auch die SMX von Themen der Suchmaschinenoptimierung dominiert war, nahmen auch genügend AdWords-Experten als Referenten teil. Oliver Zenglein von windeln.de stellte Reportings vor, mit Hilfe derer man seine AdWords-Kampagnen in Bezug auf Tagesbudget immer – auch außer Arbeitszeiten – unter Kontrolle hat. Er beteuerte, wie wichtig es ist, sich bei der Erstellung der Kampagnenstruktur Zeit zu nehmen und die ganze Struktur gründlich zu überlegen. Aus dieser Entscheidung können Online Shops jahrelang profitieren. Er riet auch dazu, die Optimierung der Kampagnen nicht als Nebenbeschäftigung am Feierabend anzusehen. Sollte man selber keine Zeit für das professionelle Kampagnenmanagement aufbringen können, ist es ratsamer die Kampagnen in die Hände von Agenturen zu übergeben.

 

Die Qual der Wahl: 45 lehrreiche Vorträge in 2 Tagen

 

Auch am zweiten Tag der SMX 2012 gab es spannende Vorträge. Im SEO Track machten Timon Hartung und Sean Carlos den Anfang und sprachen über schema.org, rel=author und Meta Tagging. Sean Carlos ging vor allem auf die Anreicherung der Suchergebnisse mit zusätzlichen Informationen (Rich Snippets) ein und beleuchtete Vor- und Nachteile, sowie Voraussetzungen der Implementierung. Auch die zunehmende Bedeutung von Google+ im Zusammenhang mit rel=author bzw. rel=publisher zur Erhöhung der Click Through Rates im Suchergebnis wurde thematisiert.

Daraufhin folgte ein Panel, den es in diesem Format so noch nicht in Deutschland gegeben hatte. Will Critchlow und Rand Fishkin trafen sich auf der Bühne zum großen Face Off. Jeder der beiden fokussierte fünf technische Aspekte und präsentierte diese. Das Publikum stimmte anschließend per Handzeichen ab. The winner of the Face Off: Will Critchlow!

Ein äußerst beeindruckendes Panel war Richard Baxter’s Vorgehensweise bei Keyword Recherchen. Er zeigte in kurzer Zeit viele hilfreiche Excel-Funktionen, die jedem SEO- und SEA-Manager das Leben erleichtern und führte außerdem vor, wie aus einer Keyword- Recherche eine strukturierte Informationsarchitektur abgeleitet werden kann.

Der Programmpunkt “ Search Engine Ranking Factors”, welcher von Searchmetrics’ Geschäftsführer Marcus Tober präsentiert wurde, zeigte aufschlussreiche Ergebnisse rund um den Google Ranking-Algorithmus. Hierbei wurden seitens Searchmetrics 10.000 exemplarische Keywords aus allen Bereichen, 300.000 Webseiten und Millionen Links, Shares und Tweeds einbezogen und zahlreichen Einflussfaktoren gegenübergestellt. So ergab die Analyse u.a., dass Seiten mit eher kurzen prägnanten Überschriften also auch kürzeren Links (somit vornehmlich Start- oder Einstiegsseiten) auf den Plätzen 1-3 zu finden sind. Ebenfalls stechen Einträge, welche durch Rich Snippets aufgewertet sind, aus der Menge heraus und erscheinen ebenfalls durch höhere Klickraten auf vorderen Positionen.

Social-Media-Inhalte betreffend punkten Shares mehr als Likes oder Tweets und verhelfen Seiten nach vorne: Geteilte Beiträge oder Kommentare sind gehaltvoller und damit relevanter als z.B. einfach zu vergebende Likes. Letztendlich, wenn vielleicht auch nicht verwunderlich, haben Bestätigungen von Google+ positive Wirkung auf das Ranking von Websites. Um dies nachzuweisen musste Searchmetrics jedoch auf Daten aus dem amerikanischen Markt ausweichen – in Deutschland spielt Google+ (noch) keine Rolle.

Im SEA-Panel „Mensch versus Maschine“ betrachteten Katja von der Burg und Sebastian Reischl den Einsatz von Automatisierungstechniken im PPC-Bereich. Beide Referenten betonten die hohe Bedeutung einer von Hand aufgesetzten, granularen Account-Struktur. Auch beim Wording der Adtexte rieten sie von Automatisierung und in den meisten Fällen sogar von Keyword-Insertion ab. Reischl gab einen kurzen Überblick über die führenden Toolanbieter auf dem Markt und nannte als Auswahlkriterien für das „beste Tool“ die eigenen Bedürfnisse und den Preis.

Im Anschluss gingen Patrick Wolff und Laurence Pagni auf die Potentiale der mobilen Suchwerbung ein. Neben einigen interessanten Praxistipps zum operativen Kampagnenmanagement lieferten die Referenten auch einen Abriss über die neuesten Google-Features, die die bezahlte Werbung auf diesem rasant wachsenden Markt unterstützen.

Zum Abschluss gab es noch zwei Linkbuilding Sessions. Während sich Dixon Jones und Markus Hövener vor allem mit der Frage „Welches Tool kommt nach Yahoo?“ beschäftigten und hier einige interessante Ansätze vorstellten, ging es bei Wil Reynolds und Richard Baxter eher um kreative Ideen zur Linkgenerierung.

 

Networking

Auch das Netzwerken kam auf der SMX natürlich nicht zu kurz. Ob in den Kaffeepausen, beim Raumwechsel oder beim Mittagessen – es boten sich zahlreiche Gelegenheiten, um neue Leute kennen zu lernen, interessante Kontakte zu knüpfen und sich über die aktuellsten Search Themen auszutauschen. Spätestens auf der After-Dark-Party am Dienstag, die zusammen mit der Affiliate TactixX auf der Praterinsel stattfand, wurde ausgiebig „genetworked“!

 

Fazit

Hinter uns liegen zwei intensive Tage auf der SMX mit spannenden Themen und fantastischen Referenten. Erneut stellen wir fest, dass die Search Marketing Expo somit unbestritten zu den Top-Veranstaltungen der Branche zählt und in keiner Search-Event-Jahresplanung fehlen sollte.

Wir gratulieren den Veranstaltern zu einer sehr gelungenen Konferenz mit vielen Learnings und freuen uns somit bereits auf die nächste SMX am 09. und 10. April 2013.

 

 



 

Am 27. und 28. März fand als Partnerkonferenz  zur Internet World Messe die mobile business conference im ICM München statt. Der erste Tag war im Workshop -Charakter gehalten – von der Mobile Marketing Strategie über die Planung von Apps bis hin zum Multi-Channel-Commerce wurden  tiefe Einblicke in das Thema Mobile gewährt.

Der zweite Tag zeichnete sich als Konferenztag aus, der in einem Rundumschlag alle Themen abdeckte, die im Zusammenhang mit einer mobilen Business-Strategie bedacht werden sollten. Im Speziellen wurden hier im Vortrag “Der (lange) Weg zur mobilen Revolution” von Dr. Markus Pfeiffer (Bloom Partners GmbH) die Trends im mobilen Business dargestellt.

Macht Facebook doof?

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Auch am zweiten Tag bot die Affiliate TactixX seinen Besuchern interessante Vorträge. Wie schon im Jahr davor, stand der zweite Tag ganz im Zeichen der Workshops, die nach Affiliates und Merchants separiert waren.

Den Anfang machten die explido Mitarbeiter Boris Wollny und Patricia Führ mit dem Thema „Erfolgreiche Facebook-Fanpages fürs Affiliate Marketing erstellen“. In dem Workshop, der sich an Affiliates richtete, erfuhren die Teilnehmer in einer intensiven Schulung, wie man von Grund auf eine professionelle Facebook-Fanpage erstellt und diese monetarisiert.

Zur gleichen Zeit referierte Philipp Westermeyer von metrigo für die Merchants über „Performance Marketing über Real Time Bidding“. Dieser Workshop zeigte einen Überblick zum Status von Real Time Bidding innerhalb Deutschlands. Zudem wurden viele Einsatzmöglichkeiten von Real Time Bidding anhand von Beispielen gezeigt und Hintergründe erläutert.

Nach der Mittagspause teilte der Affiliate König Ralf Schmitz sein Erfolgsgeheimnis mit den Teilnehmern des Workshops „Die 5 wichtigsten Regeln wie Sie im Internet viel Geld verdienen können“. Nach einer kurzen Einführung für Newbies, wie das Affiliate Marketing allgemein funktioniert, gab er wertvolle Tipps und Tricks, wie man das Optimum aus einem Partnerprogramm herausholen kann.

Währenddessen lernten die Advertiser im Workshop „Customer Journey – Chancen und Risiken neuer Vergütungswege“ von zanox Mitarbeiter Michael Pietsch, wie ein faires Vergütungsmodell aussieht. Anhand von Praxisbeispielen wurden die Vor- und Nachteile für eine Customer Journey Vergütung erläutert und Alternativen aufgezeigt.

Den letzten Workshop für die Affiliates hielt Branchenkenner Axel Jack Metayer. Mit seinem Vortrag „Geld verdienen mit seinem Blog“ erklärte er, wie Affiliates ihre bereits vorhandene Internetseite kommerzialisieren und in eine profitable Einnahmequelle verwandeln können. Neben SEO-Empfehlungen gab es Live-Analysen und Tipps für die Seiten der Teilnehmer.

Der Conversiondoktor Gabriel Beck verdeutlichte im letzten Merchant Workshop „Landindpages – die heimlichen Superstars im Online Marketing“ die Wichtigkeit von Landingpages. In diesem Workshop lernten Merchants und Affiliates, wie man seine Landingpage fit macht, um noch erfolgreicher zu werden.

Wieder einmal schaffte es die Affiliate TactitxX Konferenz die wichtigsten Persönlichkeiten der Branche an einem Ort zu vereinen, um ihr Wissen zu teilen. Einen ganz großen Dank an dieser Stelle an alle Referenten, die diese Veranstaltung wieder zu einem Highlight in der Affiliate-Szene gemacht haben.
Umso mehr freut sich das Organisations-Team von explido auf die Affiliate TactixX 2013.

Bilder der Affiliate TactixX finden Sie auf facebook.

 

Autor: Valerie Konaschkov – Affiliate Manager


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